Neue Per­spek­ti­ven

Dank psy­cho­lo­gi­scher Bera­tung bei BuS

Lie­be Mit­glie­der und Freun­de des Dia­ko­nie­werks,

„Nega­ti­ve Bil­der kön­nen Gutes über­de­cken.“ Des­halb sei es wich­tig, sich selbst lie­be­voll anzu­se­hen. Das sag­te Pas­tor Vol­ker Schmidt (Mün­chen, ehe­mals Stutt­gart-Zuf­fen­hau­sen) in sei­ner Jubi­lä­ums­pre­digt zu 1. Kor 13,12. Eine gute Bera­tung kön­ne dazu bei­tra­gen. Wich­tig sei auch: “Jesus schaut uns lie­be­voll an, wir dür­fen heil wer­den”.

Mit einem Got­tes­dienst, der im Inter­net nach­ge­schaut wer­den kann, haben wir ges­tern am 1. Novem­ber 2020 in der Stutt­gar­ter Bethel­kir­che das zehn­jäh­ri­ge Bestehen unse­rer psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­ar­beit BuS (Bera­tung und Seel­sor­ge) gefei­ert. Der Name steht für eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tung, die auch die spi­ri­tu­el­le Dimen­si­on im Blick hat.

Eine Fra­ge aus der gast­ge­ben­den Gemein­de ans Bera­tungs­team lau­te­te, was an der Arbeit Spaß mache. „Wenn nach einem län­ge­ren Pro­zess die Augen der Kli­en­ten leuch­ten, weil sie eine neue Per­spek­ti­ve gefun­den haben, mer­ke ich, dass sich unse­re Arbeit lohnt“, ant­wor­te­te BuS-Regio­nal­lei­te­rin Doro­thea Bau­mann (Lud­wigs­burg). Ich selbst bewun­de­re immer wie­der das Ver­trau­en, dass zunächst frem­de Men­schen in einem Erst­ge­spräch uns ent­ge­gen­brin­gen und wie indi­vi­du­ell das Leben ist.

Bezo­gen auf die kom­men­den Jah­re gilt es, die Bera­tungs­ar­beit nach­hal­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und ange­sichts der aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen auch digi­ta­le Mög­lich­kei­ten zu inte­grie­ren. BuS ist seit Beginn ein klei­nes, aber wich­ti­ges Ange­bot, dass sich ohne öffent­li­che Zuschüs­se finan­ziert. Des­halb sind wir dem Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg und den betei­lig­ten Gemein­den für ihre Unter­stüt­zung dank­bar. Unser klei­nes Team hat seit Mai 2010 über 6.500 Bera­tungs­ge­sprä­che mit mehr als 1.000 Kli­en­ten geführt.

Die psy­cho­lo­gi­sche Beglei­tung rich­tet sich an (Ehe-)Paare, Fami­li­en und Ein­zel­per­so­nen und bie­tet Unter­stüt­zung in Kri­sen- und schwie­ri­gen Lebens- oder Berufs­si­tua­tio­nen. Kli­en­ten erhal­ten über die kos­ten­freie Tele­fon­hot­line und das BuS-Sekre­ta­ri­at zumeist ohne lan­ge War­te­zeit einen Bera­tungs­ter­min. BuS bie­tet in sei­nen vier Bera­tungs­stel­len in Böb­lin­gen, Lud­wigs­burg, Stutt­gart und Tübin­gen auch Abend­ter­mi­ne an. Sie ste­hen allen Men­schen offen.

BuS ist erreich­bar über die kos­ten­freie Tele­fon­hot­line 0800 2 11 22 44 oder per mail termine@bus.diakoniewerk-bw.de bzw. unter www.bus.diakoniewerk-bw.de. Kli­en­ten betei­li­gen sich mit rund zwei Pro­zent ihres Net­to­ein­kom­mens pro Bera­tungs­stun­de an den Kos­ten. Aller­dings gilt der Grund­satz: Kei­ne Bera­tung soll an den Kos­ten schei­tern!

Gegrün­det wur­de BuS im Mai 2010 auf Initia­ti­ve der Bap­tis­ten­ge­mein­den im Groß­raum Stutt­gart und in Ras­tatt. Zu den Initia­to­ren gehö­ren auch die bei­den Ex-Stutt­gar­ter Pas­to­ren Rei­ner de Vries und Vol­ker Schmidt. Als Bera­te­rin ist Doro­thea Bau­mann seit Beginn dabei. Für die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung sind wir sehr dank­bar.

Im Namen unse­res Vor­stands
herz­li­che Grü­ße

Hol­ger Goh­la
Vor­stands­vor­sit­zen­der